KI-Prompts für Handwerker
Gratis KI-Playbook · 22 Seiten · ohne Haken Handwerker mit KI verdienen mehr als Firmen, die dreimal so groß sind Nie wieder einen Auftrag verpassen. Angebote in einem halben Tag statt zwei. Geld in 7 Tagen statt 47. Dieses Playbook zeigt genau, wie — während du am Werkzeug bleibst. Hol dir das Playbook →

So automatisierst du dein Handwerker-Büro mit KI

Der Papierkram geht nicht weg — aber du musst ihn nicht jeden Abend von Hand erledigen.

Kurz gesagt: Es gibt zwei Stufen. Stufe eins ist KI-unterstützt: Du kopierst einen Prompt, fügst deine Auftragsdaten ein, und die KI entwirft in Sekunden das Angebot, das Nachfassen oder die Rechnungs-E-Mail — abgeschickt wird trotzdem von dir. Stufe zwei ist automatisiert: Genau dieses Entwerfen passiert von selbst, ausgelöst durch ein Ereignis (Auftrag als erledigt markiert → Bewertungsanfrage geht raus; Angebot verschickt → Nachfassen wird geplant), verzahnt mit deiner E-Mail, deinem Kalender und deinem Auftragssystem. Starte diese Woche mit Stufe eins. Geh zu Stufe zwei über, sobald du weißt, welche Aufgaben dir die Abende auffressen.

Benenne zuerst den Papierkram, der wirklich weh tut

Jeder Handwerksbetrieb verliert an ein paar vorhersehbaren Stellen Zeit. Bevor du irgendetwas automatisierst, sei ehrlich, welche davon dich am meisten kostet:

  1. Angebote — sich nach einem langen Tag hinsetzen, um Angebote zu schreiben, die man vor sich herschiebt.
  2. Nachfassen — Angebote, die verstummen, weil niemand nachgehakt hat.
  3. Bewertungen — zufriedene Kunden, die nie gefragt wurden.
  4. Rechnungen — Rechnungen zu spät rausschicken und dann hinterherlaufen.
  5. Lieferanten & Bestellungen — E-Mails hin und her wegen Preisen und Lieferterminen.

Nimm die, die am meisten sticht. Da zahlt sich KI zuerst aus.

Stufe eins: KI-unterstützt (mach das heute)

Kein Einrichten, keine Kosten außer einem kostenlosen oder günstigen KI-Tool. Du behältst die volle Kontrolle — nichts geht raus ohne dich.

Bau dir eine wiederverwendbare Angebotsvorlage
Agiere als Inhaber eines [Gewerk]-Betriebs. Hilf mir, eine wiederverwendbare Angebots-E-Mail als Vorlage zu bauen, die ich immer wieder nutzen kann.
Sie soll enthalten: eine freundliche Einleitung, einen Platz für Einzelpositionen, einen Abschnitt „Enthalten / nicht enthalten“, Zahlungsbedingungen [deine Bedingungen], Bindefrist [z. B. 30 Tage] und einen freundlichen Abschluss.
Nutze [Platzhalter], wo ich Auftragsdaten einsetzen würde. Auf Deutsch, Kundenanrede in der Sie-Form. Sauber und professionell.

Speichere das Ergebnis. Jetzt ist jedes Angebot ein 2-Minuten-Ausfüllen statt ein leeres Blatt.

Entwirf deine Standard-Nachfass-Kette
Schreibe mir 3 Nachfass-Nachrichten für ein Angebot, auf das ein Kunde nicht geantwortet hat, für meinen [Gewerk]-Betrieb.
Nachricht 1: sanfter Anstoß ein paar Tage nach dem Versand. Nachricht 2: etwa eine Woche später, biete an, Fragen zu beantworten. Nachricht 3: eine freundliche „Wir legen den Vorgang zu den Akten“-Nachricht ein paar Wochen später.
Jede kurz, menschlich, unaufdringlich, mit [Platzhaltern] für Kundenname, Auftrag und Datum. In der Sie-Form.
Erledige die Nachrichten der Woche in einem Rutsch
Ich gebe dir eine Liste von Kunden und wo der jeweilige Auftrag steht. Entwirf für jeden die passende Nachricht.
[Liste: Kundenname – Auftrag – Status, z. B. „Herr Weber – Küchenangebot Montag verschickt – keine Antwort“; „Frau Sommer – Auftrag Freitag fertig – um Bewertung bitten“; „Herr Klein – Rechnung 3 Wochen überfällig – höflich anmahnen“ …].
Gib mir jede Nachricht klar mit dem Kundennamen beschriftet, damit ich sie herauskopieren kann.

Zehn Minuten am Sonntag räumen eine Woche verstreuter Nachrichten weg.

Stufe zwei: echte Automatisierung (wenn du so weit bist)

Hier braucht der Papierkram dich gar nicht mehr. Statt dass du daran denkst, zu entwerfen und zu verschicken, passiert es ausgelöst durch ein Ereignis:

  1. Du markierst einen Auftrag als fertig → am nächsten Morgen geht eine Bewertungsanfrage raus.
  2. Du verschickst ein Angebot → ein Nachfassen wird für ein paar Tage später eingeplant und storniert sich selbst, wenn der Kunde antwortet.
  3. Ein Auftrag erreicht sein Fertigstellungsdatum → die Rechnungs-E-Mail entwirft sich mit den ausgefüllten Details von selbst.
  4. Eine Rechnung wird überfällig → eine höfliche Zahlungserinnerung geht von allein raus.

Das sauber umzusetzen heißt, die KI mit den Werkzeugen zu verbinden, die du ohnehin nutzt — deiner E-Mail, deinem Kalender und deinem Auftrags- oder Buchhaltungssystem. Das ist mehr als ein Copy-&-Paste-Prompt; es ist etwas Technik, die einmal eingerichtet wird und dann für immer im Hintergrund läuft.

Faustregel: Automatisiere eine Aufgabe erst, nachdem du sie ein Dutzend Mal manuell mit KI gemacht hast und genau weißt, wie du sie formuliert haben willst. Eine Nachricht zu automatisieren, die du noch nicht im Griff hast, verschickt nur schneller das Falsche.

Ein paar sinnvolle Leitplanken

Der echte Gewinn: wenn es von allein läuft

Stufe zwei — Angebote, Nachfassen und Rechnungs-Erinnerungen, die still im Hintergrund auf deinen echten Auftrags- und E-Mail-Daten laufen — ist der echte Gewinn. Das kostenlose KI-Handwerker-Playbook zeigt genau, wie du dahin kommst; The Everything klinkt sich dafür in das ein, was du ohnehin nutzt — keine neue App, auf die du aufpassen musst.

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